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Der
Artisteneingang ist über 20 Meter breit und hat zwei markante
geschwungene Bögen übereinander, von denen der untere als Showtreppe
genutzt werden kann. Die gesamte Fläche ist mit LED-Bildschirmen
versehen, die durchgehende Bilder erzeugen. Darauf werden bewegte
Hintergründe abgespielt, die auf die jeweiligen Darbietungen
abgestimmt sind. Es sind wahre lebendige Kunstwerke, die faszinieren
und so noch nie in einem Tourneecircus zu sehen waren. Im zweiten
Teil wird zusätzlich die aus dem vergangenen Jahr bekannte LED-Bühne genutzt.
Die Projektionen darauf sind mit denen auf dem Artisteneingangs
synchronisiert, bilden eine Einheit.

Finale mit
Blick auf den neuen Artisteneingang
Früher diente
die Inszenierung, dienten die Showeffekte in erster Linie dazu, die
Auftritte in der Manege optimal zu unterstützen und der Vorstellung
in Summe einen Rahmen zu geben. Hier hat Knie bereits in den letzten
Jahren Innovationsgeist bewiesen. Denken wir an den Wasservorhang
2023, die Kinetic Lights im vergangenen Jahr oder verschiedene
fahrbare Bühnen. Zu den bereits genannten Neuerungen kommt 2026 ein
Magic Chandelier. Dieser wird aus 42 Stoffbahnen gebildet, die unter
der Kuppel in einem inneren und einem äußeren Kreis aufgehängt sind.
Von dort können sie herabgelassen werden, um etwa Mitwirkende in der
Manegenmitte erscheinen zu lassen. Zudem werden sie mit zehn
Videoprojektoren angestrahlt. Somit sehen wir auch darauf animierte
Bilder. Die kreativen Köpfe hinter diesen Innovationen sind die
Direktoren Géraldine Knie und Maycol Errani sowie weitere Mitglieder
des Circusteams. Das Programmheft nennt hier insbesondere
Lichtdesigner Axel Melchior, Marco Baumgartner und Vincent Vignaud.
Ebenfalls neu ist eine beleuchtete Piste. Last not least scheint die
ohnehin gigantische Lichtanlage weiter gewachsen zu sein. Der
Aufwand ist enorm, der Gesamteindruck erschlägt einen fast und es
ist eine Gratwanderung, dass die Technik die eigentlichen
Darbietungen unterstützt und sie nicht übertüncht.
 
Maycol Knie
junior, Szene aus dem Opening
Früher zeigte
der Schweizer National-Circus in seinen Shows neben Pferden noch
weitere Tierarten. Elefanten zum Beispiel. Und genau damit sind wir
am Beginn der diesjährigen Vorstellung. Maycol Knie junior wird im
edlen roten Frack auf einem Podium ferngesteuert über den in der
Manege verlegten Holzboden gefahren. Vor sich hat er ein Pult. In
seinen Eingangsworten erinnert der Vertreter der 8. Generation an
zwei seiner Vorfahren, die er freilich nicht mehr kennengelernt
hat. Er stellt uns Fredy Knie senior und Rolf Knie senior vor, die
mit Pferden sowie Elefanten gearbeitet haben. Fotos dieser beiden
herausragenden Circuspersönlichkeiten erscheinen am Artisteneingang.
Zwei von Menschen gespielte Elefanten, ein kleiner und ein großer,
kommen in die Manege. Maycol junior führt sie vor. Es schließt sich
das eigentliche Opening mit fantasievollen Kostümen in den Farben
rot und weiß an. Es ist ein großes Schauspiel aus Tanz, Akrobatik
und Magie. Mit dabei sind ein Ensemble des Circus-Theater Bingo, die
Urban Crew Philippines, Clown Matute, Illusionist Vincent Vignaud
und weitere Akteure. Da erscheinen Menschen in einer Box, da wird
Einrad gefahren, da zelebrieren Artistinnen Handstände und ein Trio
zeigt über der Manege Akrobatik an einer aus Metallstreben
bestehenden Kugel. Für die musikalische Begleitung sorgen neben dem
Orchester Evgeniya und Anna mit Gesang sowie auf dem Saxofon.
  
Nicols
Crossbows, Vincent Vignaud, Matute
Das erste Mal
senken sich die nun rot angestrahlten Vorhänge inmitten der Manege.
Dann wird die ausgelassene Stimmung des Openings abgelöst durch
absolute Konzentration bei den Mitwirkenden sowie Hochspannung beim
Publikum. Nicols Crossbows heißt der Act von Nicol Nicols und
Kimberly Zavatta Bogino. Mit Armbrüsten schießen sie präzise auf
bewegliche und ruhende Ziele. Bei den beweglichen Zielen ist
Kimberly gefragt. Hier bringt sie ihre Fähigkeiten als Luftartistin
ein. In verschiedenen Posen an einem Flying Pole hängend hat sie
etwa einen Luftballon oder eine Rose im Mund, die ihr Ehemann mit
einem Pfeil trifft. Der Tellschuss bildet den Schlusstrick, hier in
einer Mehrfachauslösung gezeigt. Kimberly setzt diese in Gang, Nicol
hat den Apfel auf dem Kopf, der – bei der Premiere mit etwas
Nachhilfe – vom letzten Pfeil durchbohrt wird. Vincent Vignaud
kennen die Knie-Gäste bereits aus dem Vorjahr. Nun ist der
Illusionist aus Frankreich mit neuen Zaubereien zurückgekehrt, die
er zusammen mit seinen Magic Girls präsentiert. Eine von ihnen legt
sich gleich zu Beginn ins Bett, Decke zu, Decke wieder auf und statt
der Dame erscheint der Magier. Nach zwei weiteren Illusionen mit
schicken Requisiten wird Vincent Vignaud in einem riesigen
stählernen Skorpion fixiert und von einem Sägeblatt zerteilt. Doch
alles ist nur geschickte Ablenkung, denn der Zauberer erscheint
unversehrt im Zuschauerraum. Die starken Tricks werden sehr charmant
verkauft, womit wir einen äußerst gelungen Auftritt erleben. Ein
Boxer tänzelt eine Treppe des Gradins herunter, um sich kurz darauf
mit einem Herrn aus dem Publikum zu messen. Doch zuvor ist ein
umfangreiches Warm up angesagt. Und da der Boxer Matute heißt und
Clown ist, verläuft das Aufwärmen sehr amüsant. Matute macht die
Übungen vor, sein Gegner folgt. Dazu gibt es witzige Sounds, die der
Komiker mit dem Mund produziert. Der Fight danach ist schnell
entschieden, der Premierengast schickt den Clown auf die Bretter.
 
Alyona
Pavlova, Troupe Wuhan
Einen
Schutzengel in Form der Sängerin in einem Kostüm mit Flügeln hat
Alyona Pavlova bei ihrer Kür am Luftring. Am Boden begleitet sie
zudem die Violinistin. Immer wieder geht es für die Artistin mit den
langen blonden Haaren Richtung Kuppel und wieder zurück. Ihre
anspruchsvolle Trickfolge arbeitet sie voller Energie und verwöhnt
uns dabei mit traumhaften Bildern. Auch Nervenkitzel ist im Spiel,
etwa wenn Alyona Pavlova nur mit den Kniekehlen oder dem Spann eines
Fußes am Ring hängt – etliche Meter über der Manege wohlgemerkt. Im
Zuschauerraum erscheinen Bingo-Artistinnen und -Artisten in weißen
Gewändern. In den Händen halten sie beleuchtete Halbkreise. Sie
ziehen auf die Spielfläche, wo sie auf die Troupe Wuhan treffen.
Deren beeindruckende Schaukel ist bereits aufgebaut, auch dabei
werden wieder die Stoffbahnen eingesetzt. Die Darbietung an der
Schaukel wurde 2024 in Monte Carlo mit einem Silbernen Clown
ausgezeichnet. Sie war, in wechselnden Besetzungen, zudem beim
Weltweihnachtscircus sowie den Weihnachtscircussen in Heilbronn und
Dresden zu sehen. Die nun bei Knie engagierte Crew macht ihre Sache
ganz hervorragend. Zunächst werden die raumgreifenden Sprünge auf einer
Matte gelandet, dann auf Menschentürmen. Für die letzten Sequenzen
wird oberhalb der Aufhängung der Schaukel eine Plattform errichtet.
Die darauf stehenden Artisten fangen ihre Kolleginnen und Kollegen
auf, bilden mit ihnen verschiedene Figuren und schicken sie wieder
auf die Reise. Ein wirklich imposantes Schauspiel.
 
Chanel
Marie Knie, Ivan Frédéric Knie
Während in der
Manege der Holzboden entfernt wird, treibt Matute auf dem Gradin
seine Späße mit Zuschauern. Dann tanzen rings um die
heruntergelassenen Stoffbahnen Artistinnen in weißen Gewändern mit
langen Flügeln. Der Vorhang öffnet sich und wir sehen die auf einem
weißen Pferd sitzende Chanel Marie Knie, an den Armen hat sie
ebenfalls lange Flügel. So reitet sie einige Runden über das
Sägemehl, auf den LED-Screens sorgt ein Sternenhimmel für die
passende Atmosphäre. Begleitet von Saxofonistin und Violinistin
zeigt die Teenagerin kurz darauf die Hohe Schule. Nun auf einem
braunen Pferd und in einem schicken neuen Kostüm. Selbstbewusst
präsentiert sie verschiedene Schrittfolgen und überzeugt damit auf
ganzer Linie. Kaum steht sie mit ihrem Pferd in der Mitte des Rings,
fahren die Stoffbahnen herunter und verhüllen sie. Als sie sich
wieder öffnen, geben sie den Blick auf ihren Bruder Ivan Frédéric
frei. Bei ihm steht ein Friese, auf dessen Rücken Ivan Platz nimmt,
ohne Sattel wohlgemerkt. Dann kommen fünf Falben der spanischen
Rasse hinzu. Vom Pferd aus führt der junge Mann eine anspruchsvolle
Freiheit
vor. So laufen etwa alle sechs Pferde in verschiedenen
Konstellationen nebeneinander über das Sägemehl. Wenn alle Tiere in
einer Reihe stehen, tauschen zweimal hintereinander zwei von ihnen
die Plätze und kreuzen sich dabei vor der Gruppe. Am Ende kommt ein Pony hinzu,
das nach ein paar Runden unter den Pferden hindurch läuft. Wie zu
hören ist, hat Ivan Frédéric Knie diese Freiheit selbst einstudiert.
Dann erscheint der jüngste der drei Geschwister und stiehlt allen
das Herz. Maycol junior führt vier Ponys vor, auf denen Comicfiguren
wie Superman und Spiderman sitzen. Mit vollem Einsatz lässt der
8-jährige die Ponys über das Sägemehr fegen und über Hürden
springen. Sogar einen Steiger mit einem gescheckten Exemplar
präsentiert er. Mit Steigern mit prächtigen weißen Arabern
beschließt Ivan dieses Tableau. Einzelsteiger in verschiedenen
Varianten dirigiert er auf dem Friesen sitzend. Den dreifachen
Vorwärtssteiger vom Boden aus. Gemeinsam nimmt das Trio die
verdienten ersten Standing Ovations des Abends entgegen.
 
Splitting
Globe of Speed, Xishui County Acrobatic Troupe
Während am
Artisteneingang Blitze zucken, wird im Kunstnebel eine mächtige
Motorradkugel hereingerollt. Der Bassist des Orchesters und Tänzer
in extravaganten roten Kostümen beleben die Szene. Wenn der Globe of
Speed platziert ist, jagen immer mehr Motorradfahrer mit ihren
Maschinen hindurch. Am Ende sind es zehn Personen, darunter eine
Frau. Als Clou öffnet sich die Kugel während der Touren in der Mitte
ein Stück. Das Publikum applaudiert den Hasardeuren im Stehen. Damit
endet der erste Teil. Die obligatorische Frage in der Pause, wie mir
die Show denn bislang gefallen habe, kann ich schlichtweg nicht
beantworten. Soeben habe ich nacheinander drei Darbietungen erlebt,
die jede für sich das Zeug zur Pausen-, wenn nicht gar Schlussnummer
hat. Die ganze erste Hälfte lief in einem atemberaubenden Tempo mit
einer Fülle von Eindrücken ab, die ich so schnell nicht verarbeiten
kann. Es sind einfach zu viele Reize, die auf einen einprasseln. Der
zweite Teil, für den die LED-Bühne aufgebaut wird, verläuft deutlich
entspannter. Es gibt ruhigere Darbietungen und vielleicht hat man
sich auch schon ein wenig an die Vielzahl der Effekte gewöhnt. Los
geht es mit zwei chinesischen Löwen, die von insgesamt vier Artisten
der Xishui County Acrobatic Troupe verkörpert werden. Ihren
Löwentanz zelebrieren die riesigen Plüschtiere auf großen Stelzen.
Da gibt es beherzte Sprünge und schöne Bewegungsabläufe. Zudem
machen die flauschigen Großkatzen gerne mal Männchen. Am Ende des
Glück bringenden Tanzes dürfen wir die Gesichter der Artisten sehen.
Von der Sängerin begleitet gibt Maycol junior auf dem Gradin ein Da
Capo mit einem der Elefanten aus dem Opening. Ein weiteres Beispiel
für die sehr gelungenen Übergänge zwischen den Darbietungen.
 
Matute,
Ambra und Yves
Die nächste
gehört Vincent Vignaud. In einem prachtvoll gestalteten Requisit
lässt er hinter einem Vorhang eine Frau erscheinen. Dann stellt er
sich hinter sie, hängt ihr ein rotes Cape um und schon ist sie
wieder verschwunden. Wie das funktioniert? Keine Ahnung, es ist eben
reine Magie. Mit einer Trommel auf dem Rücken kommt Matute ins
Chapiteau gelaufen, um seine für mich stärkste Nummer zu spielen.
Dabei dirigiert er die beiden Seiten des Gradins zu einem
Klatschwettbewerb. Das tun viele Spaßmacher. Aber wie so oft kommt
es nicht darauf an, was man macht, sondern wie man es macht. Und
Matute versteht es ganz hinreißend, zwischen Begeisterung für die
eine und gespielter Verzweiflung für die andere Hälfte zu wechseln.
Seine Clownsfigur hat etwas kindlich Unbekümmertes, weiß aber ganz
genau, was sie will. Die über 2.000 Gäste im Knie-Chapiteau hat er
am Premierenabend noch nicht ganz so gut im Griff wie das kleinere
Auditorium bei Roncalli im vergangenen Jahr. Aber das wird sich ganz
sicher schnell einspielen. Ambra und Yves waren 2019 Teil des
Jubiläumsprogramms bei Knie, nun nehmen sie uns erneut mit auf ihre
Golden Dreams. Als lebende Statuen in Gold fahren sie mit ihrem
Podest ferngesteuert auf die Zielposition. Dort arbeiten sie ihre
Akrobatik an Tüchern. Ruhig zelebrieren sie die Tricks, bei denen
auch Ambra den tragenden Part übernimmt. Die Kraft seiner Zähne
demonstriert Yves, wenn er ein römisches Schild mit dem Gebiss
festhält, an dessen unterem Ende Ambra an den Zehen hängt. Für den
Schlussakkord wickelt sich Ambra aus der Kuppel ab, um sie herum
fliegt Goldstaub und am Boden wird sie sicher von ihrem Partner
aufgefangen.
  
Jimmy Jean,
Willer Nicolodi, Valeriia Davydenko
Die Urban Crew
Philippines steht für Streetdance, Breakdance, Parkour, Akrobatik
und ansteckende Lebensfreude. Das durften die coolen Jungs bereits
im Knie-Programm 2025 beweisen. Nun entfachen sie mit neuen
Choreographien, neuen Moves wieder ein pulsierendes Feuerwerk.
Insbesondere die gewagten Sprünge faszinieren. Begleitet werden sie
dabei von Bingo-Mitgliedern und Jimmy Jean. Der Breakdancer ist ein
Meister des Headspinning. Sprich, er rotiert im Kopfstand. Das sogar
mit ausgestreckten Beinen und extrem lange. Für die Zuschauer
absolut faszinierend, für den Breakdancer offensichtlich eine
Leichtigkeit, die er ganz cool präsentiert. Zusammen mit den
Effekten auf Bühne und Artisteneingang wird daraus eine große Show.
An deren Ende bilden die Akteure ein Spalier für Willer Nicolodi und
seinen Mäuserich Joselito. Die bereits vorab aufgekommene
Befürchtung, dass die Darbietung des Bauchredners nicht so recht in
die moderne Show passt, bewahrheitet sich leider. Nach dem Dialog
mit Joselito holt Willer Nicolodi vier Gäste aus dem Publikum und
gibt ihnen neue Stimmen. So muss sich etwa die Dame als „Roxy Sexy“
vorstellen. Nun denn. Kunstschütze Matute lenkt bei seinem letzten
Kurzauftritt die Blicke Richtung Gradin. Danach richten sich alle
Augenpaare auf Valeriia Davydenko. Mit ihrer starken
Handstandakrobatik schafft es die junge Artistin spielend, die
Aufmerksamkeit unter dem großen Chapiteau auf sich zu ziehen. Es ist
phänomenal, wie sie sich auf einem Arm sowie auf zwei Armen in
verschiedenen Positionen im Gleichgewicht hält. Zudem zeigt sie
außergewöhnlich viele Handwechsel und Drehungen. Dabei ist sie von
einem Rausch in blau umgeben. Nicht nur auf Hintergrund und Bühne.
sondern auch auf ihrem Podest gibt es Animationen in dieser Farbe.
Die Sängerin interpretiert dazu den Madonna-Song „Frozen“.

Antony
César
Blautöne,
wenngleich in ganz anderer Aufmachung, gibt es ebenfalls bei der
Schlussnummer. Diese erleben wir, nachdem Vincent Vignaud eine
Partnerin in den Schwebezustand versetzt hat. Fliegen kann ganz
offensichtlich auch Antony César. Dafür benötigt der jugendliche
Artist mit den blonden Locken lediglich zwei Bänder. „Der fliegende
Engel“ nennt ihn die Knie-Website, auf dem Plakat zur diesjährigen
Tour ist er prominent vertreten. Man braucht hier gar keine
einzelnen Tricks herauszugreifen. Alles, was das Genre Strapaten
bietet, ist dabei. Es ist die gesamte, ungemein intensive Kür, die
fasziniert. Selbst am Boden unterbricht er diese nicht, sondern hält
das Publikum auch hier mit Sprüngen und tänzerischen Elementen in
Atem. Wie viel Kraft, Körperbeherrschung und Gefühl für Bewegung
muss dieser Auftritt erfordern? Was so spielerisch wirkt, benötigt
vermutlich höchste Konzentration. Es ist ein wenig überraschend,
aber nicht unverdient, dass dieser Solist den prominenten Platz vor
dem Finale bekommt. Da dafür keine Umbaupause notwendig ist,
schließt sich die große Party zum Abschluss nahtlos an. Weiß ist
hierbei der vorherrschende Farbton. Noch einmal erleben wir
traumhafte Kostümkreationen. Das imposante Ensemble sorgt mit
grandiosen Choreographen für Hochstimmung. Zusammen mit der Musik
und dem optischen Feuerwerk wird daraus eine gigantische Show, das
Publikum feiert im Stehen mit. Die Abschiedsworte spricht Géraldine
Knie. |